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obs Foto: SPD OV-Uchte

28. August 2021: (Fach)Abitur und Berufsschulstandort in Uchte Wohnortnahe Ausbildung für den ländlichen Raum

Uchte hat eine gut funktionierende Oberschule bis zur 10. Klasse. Danach müssen die Schülerinnen und Schüler weite Wege auf sich nehmen, egal ob sie sich für die berufliche oder schulische Bildung entscheiden. Immer sind die Busverbindungen sehr unattraktiv, ob nun nach Minden, Nienburg oder Lübbecke, und sie dauern lange. Wir fordern eine wohnortnahe Beschulung in Uchte mit der Chance auf das Fachabitur oder Abitur. Die SPD steht für kostenlose erreichbare Bildung auf allen Ebenen. Wir wollen die Zukunft unserer Jugendlichen mit Wissen vor Ort sichern.



Fach/Abitur in Uchte

Wenn sich unsere Kinder nach der Grundschule oder nach dem Abschluss der 10. Klasse für ein allgemeines oder berufliches Gymnasium entscheiden, heißt das weite Wege mit dem Bus und unattraktive Fahrtzeiten. Häufig kommen die Kinder ab der 7. Stunde gar nicht mehr auf die Dörfer, weil es keine Busverbindungen mehr gibt. Um diesen Nachteil gegenüber dem restlichen Kreis auszugleichen fordern wir eine IGS in Uchte. Der Kreis braucht eine 2. Gesamtschule vor Ort, damit wir der großen Schüler*innenabwanderung nach NRW etwas entgegensetzen können.

Berufsschulstandort in Uchte

Nach der 10. Klasse wandern unsere Schülerinnen und Schüler zu den Berufsschulstandorten nach Minden, Lübbecke oder Espelkamp ab. In alle Richtungen, auch nach Nienburg, sind die Wege weit und unattraktiv. Die Busverbindungen sind schlecht oder gar nicht vorhanden. Mit der OBS Uchte haben wir eine Schule, die stark auf die Berufsorientierung setzt. Das wollen wir weiter ausbauen und Kooperationen mit den umliegenden Berufsschulen eingehen. Hier wollen wir nach neuen sinnvollen Modellen suchen, so dass auch in Uchte berufliche Schulbildung möglich ist.

Für Ausbildung Firmen zusammenbringen

Ausbildungsplätze vor Ort sind wichtig, um die jungen Leute in der Samtgemeinde zu halten. Damit möglichst viele Betriebe ausbilden, wollen wir im Rahmen von Wirtschaftsförderung Betriebe zusammenbringen, die sich einen oder mehrere Auszubildende teilen können. So werden die Einzelbetriebe entlastet und gleichzeitig wird die Ausbildung attraktiver und abwechslungsreifer. Gleiches soll für ein duales Studium möglich sein. Solche Modelle werden schon im benachbarten Mühlenkreis erfolgreich umgesetzt und können von uns auf unsere Firmen angepasst übernommen werden.

Mit guter Ausbildung in die Zukunft

Gute und vielfältige Ausbildung muss auch bei uns in der Samtgemeinde möglich sein. Nur so können wir etwas gegen die Benachteiligung der weiten Wege tun und unsere Jugendlichen bei uns halten. Wir müssen für die Zukunft neue Modelle denken und sie umsetzten. Wir dürfen nicht zulassen, dass die gut ausgebildeten jungen Menschen in Regionen abwandern, wo es attraktivere Angebote gibt.

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