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GH Tonne Foto: SPD OV-Uchte

18. August 2021: Bildungsbeauftragte des SPD Ortsverein Uchte zum Gespräch im Kultusministerium

„Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Wir möchten Familien das Leben in unserer Samtgemeinde attraktiv gestalten, dazu gehören eine gute Kinderbetreuung und gute Lernbedingungen an unseren Schulen“, erläutert Manuela Kretschmer die Anliegen des SPD Ortsverein Uchte im Gespräch mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Kretschmer wurde im Verlauf der letzten SPD-Jahreshauptversammlung einstimmig zur Bildungsbeauftragten gewählt. Ein direkter Austausch mit den Schulen und die Anliegen der Eltern sind für sie wichtige Grundlagen ihrer Arbeit. Es werde in Zukunft besondere Gesprächsangebote geben, die sich langfristig etablieren sollen.

Das Distanzlernen parallel zum Homeoffice oder der Berufstätigkeit in den Unternehmen vor Ort stellt Eltern junger Schüler*innen vor große Herausforderungen. Insbesondere dann, wenn die Internetverbindung immer wieder abbricht oder in Teilen der Samtgemeinde nahezu gar nicht vorhanden ist. Eine zusätzliche Hürde ist die technische Ausstattung der Kinder und Jugendlichen sowie der Schulen. Hier unterstützt u.a. der DigitalPakt die Schulen in der Samtgemeinde Uchte. So stehen für die Grundschule Uchte 74.768,00 Euro, für die Grundschule Warmsen 57.395,00 Euro und für die Grundschule Diepenau 61.182 Euro, also insgesamt 193.346,00 Euro zur Verfügung. Tonne ist sich sicher: „Nicht nur im Distanzlernen sondern auch im Präsenzunterricht in der Schule ist das Lernen mit digitalen Medien wichtig. Wir bauen es deshalb weiter aus, indem wir u. a. Deshalb erweitern wir z.B. die Niedersächsische Bildungscloud um weitere Inhalte und stellen den Schulen Programme zur Lernförderung und Diagnostik zur Verfügung“.

Neben der digitalen Kompetenz dürfe aber auch das Vermitteln von Alltagskompetenzen nicht fehlen, ergänzt Kretschmer. Sie ist der Ansicht, dass an Schulen auch Praxisthemen nicht fehlen dürfen, die den Kindern und Jugendlichen den Weg in die Ausbildung oder das Studium erleichtern. Gerade nach der langen Zeit im Distanzlernen, werde die Rückkehr zum „normalen“ Schulalltag für einige schwierig werden. Hier sieht das Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ vielfältige Lösungen vor. So werden u.a. die Angebote der LernRäume weiter ausgebaut und um neue Anbieterinnen und Anbieter erweitert.

Starke Schulen bilden eine wichtige Säule, damit Kinder eine gute Bildung bekommen, sind sich beide einig.


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